Bilanz der Kantonspolizei Zürich zur Silvesternacht.

In der Nacht auf Neujahr (1.1.2019) sind bei der Kantonspolizei Zürich einige Meldungen wegen Ruhestörungen sowie vereinzelte Anrufe wegen Sachbeschädigungen, Unfug oder Streitigkeiten eingegangen. Wegen des Abbrennens von Feuerwerk ist es zu kleineren Bränden mit Sachschaden gekommen. Im Hauptbahnhof Zürich sind neun Personen verhaftet oder vorübergehend in Gewahrsam genommen worden.

Kanton Zürich

Wegen dem Abbrennen von Feuerwerk oder dem unsachgemässen Deponieren von abgebranntem Feuerwerk kam es vereinzelt zu kleineren Bränden, die entweder durch die ausgerückten Patrouillen oder die beigezogene Feuerwehr gelöscht werden konnten.

Ebenso gingen bei der Kantonspolizei Zürich im Verlaufe der Nacht rund 20 Meldungen über Ruhestörungen ein.

Wegen dem Übermässigen Konsum von Alkohol kam es an einigen Örtlichkeiten zu Streitigkeiten. Verletzt wurde dabei niemand.
Vier Automobilisten lenkten ein Fahrzeug in angetrunkenem Zustand. Ihnen wurde der Führerausweis vor Ort abgenommen.

Neben der Kantonspolizei Zürich standen verschiedene Feuerwehren sowie die Kommunalpolizeien im Einsatz.

Hauptbahnhof Zürich

Aufgrund der zahlreich erwarteten Besucher des „Silvesterzaubers“ war die Kantonspolizei Zürich mit einem verstärkten Aufgebot im Hauptbahnhof Zürich präsent. Die Polizisten wurden durch Kräfte der Transportpolizei (TPO) und von Securitrans AG unterstützt. Nebst diversen Hilfeleistungen konnten einige Streitigkeiten im Keim erstickt werden.

Der Konsum von übermässigem Alkohol stand auch in diesem Jahr im Vordergrund, weshalb vier Personen, teilweise am früheren Abend in die Ausnüchterungs- und Betreuungsstelle (ZAB) gebracht werden mussten.

Ein junger Mann, welcher auf dem Rolltreppengeländer herunter rutschen wollte, verlor das Gleichgewicht und fiel rund fünf Meter in die Tiefe auf das Perron. Er wurde mit unbestimmten Verletzungen ins Spital gebracht.

Wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte sowie wegen Diebstals wurden zwei Männer der zuständigen Staatsanwaltschaft/Jugendanwaltschaft zugeführt. Drei weitere vorläufig Festgenommene wurden nach den polizeilichen Befragungen wieder entlassen.

Bei den vier Personen, die in die Ausnüchterungs- und Betreuungsstelle gebracht wurden, handelt es sich um Männer im Alter von 17 bis 28 Jahren. Sie stammen aus Marokko und Afghanistan. Bei den beiden Verhafteten handelt es sich um einen 19-jährigen Schweizer sowie einen 17-jährigen Marokkaner.

Die vermehrte Patrouillentätigkeit sowie die Bewachung der Haupteingänge wurden von den meisten Besuchern positiv aufgenommen.

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