Abgelenkte Handynutzer nerven die Schweizerinnen und Schweizer im Strassenverkehr am meisten.

Repräsentative Comparis-Umfrage zu Ärgernissen im Verkehr

Abgelenkte Handynutzer nerven die Schweizerinnen und Schweizer im Strassenverkehr am meisten

Die Schweizerinnen und Schweizer ärgern sich auf der Strasse am meisten über abgelenkte Handynutzer. Zudem gibt es einen Röschtigraben für Störfaktoren bei Autofahrern: Anteilsmässig stören sich doppelt so viele Romands wie Deutschschweizer an Rechtsüberholern. Beim Naheauffahren verhält es sich umgekehrt. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von Marketagent im Auftrag von Comparis, dem grössten Online-Marktplatz für Fahrzeuge in der Schweiz.

Zürich, 24. Mai 2019 – Die Omnipräsenz von Handys schlägt sich auch im Strassenverkehr nieder. Gefragt nach den grössten Ärgernissen im Strassenverkehr nennen Herr und Frau Schweizer am häufigsten Handynutzer. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von Marketagent im Auftrag des Online-Vergleichsdienstes comparis.ch mit dem grössten Online-Marktplatz für Fahrzeuge in der Schweiz.

Handy nervt sowohl bei Fussgängern wie auch bei Autofahrern

63 Prozent der Befragten nerven sich bei Fussgängern über abgelenkte Handynutzer auf dem Zebrastreifen. Besonders stört dieses Verhalten die über 50-Jährigen: In der Altersgruppe der 50- bis 65-Jährigen nerven sich 71 Prozent darüber. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 60 Prozent und bei den 14- bis 29-Jährigen 56 Prozent. 

Als weiterer Hauptstörungsfaktor wird bei Fussgängern mit 52 Prozent die Handy- bzw. Kopfhörernutzung auf dem Trottoir genannt. Bei Autofahrern stört das Telefonieren und sonstiges Hantieren mit dem Handy während dem Fahren ebenfalls 52 Prozent der Umfrageteilnehmenden.  

«Tatsächlich verletzen sich mehr Personen pro Jahr schwer im Verkehr wegen Unaufmerksamkeit und Ablenkung* als durch Alkoholeinfluss oder zu hohes Tempo. Der Gesetzgeber belegt das Benutzen des Mobiltelefons am Steuer entsprechend mit hohen Strafen», warnt Comparis-Mobilitätsexpertin Andrea Auer. Ein Unfall könne zudem Leistungskürzungen von Versicherern zur Folge haben.

Röschtigraben beim Nerven über Autofahrer

Bei Autofahrern nerven sich die Befragten, abgesehen von der Handynutzung, vor allem über zu nahes Auffahren bzw. Drängeln (51 Prozent). Hierbei zeigt sich allerdings ein Röschtigraben: An diesem Verhalten stören sich deutlich mehr Deutschschweizer als Romands (56 Prozent vs. 34 Prozent). Umgekehrt verhält es sich beim Thema Rechtsüberholen: Dieses Verhalten stört anteilsmässig doppelt so viele Romands wie Deutschschweizer (32 Prozent gegenüber 15 Prozent).

Nebeneinander fahrende Velofahrer stören

Bei Velofahrern nerven sich die Schweizerinnen und Schweizer vor allem über nebeneinander fahrende Radfahrer (51 Prozent). Ebenso stören Velofahrer, die Rotlichter missachten (45 Prozent). An letzterem stören sich vor allem die älteren Umfrageteilnehmenden; nämlich 52 Prozent der über 50-Jährigen gegenüber 34 Prozent der unter 30-Jährigen.

Methodik

Die repräsentative Befragung wurde durch das Marktforschungsinstitut Marketagent im Auftrag von comparis.ch im April 2019 unter 1’000 Personen in der Deutschschweiz und der Romandie durchgeführt.

*Bundesamt für Strassen (Schweiz): Unfallstatistik Strassenverkehr 2013 – 2017.

 

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Schüler-/innen der MSUG gewinnen am Finale des Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbs einen 1. und einen 2. Preis.

Die Harfenschülerin, Olivia Zaugg aus Nänikon gewinnt zusammen mit ihrer Partnerin Anna Linn Lenzhofer beim Finale des renommierten Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbes (SJMW) in Lugano einen zweiten Preis, der ehemalige Schüler der MSUG, Luc van Doornick, einen ersten Preis.


Die beiden Harfenistinnen spielten als Duo Anolia bei den Regionalausscheidungen im April einen ersten Preis ein und sicherten sich so eine Teilnahme am Finale. Die beiden sind durch ihre Lehrerin Alexandra Horat verbunden, die bei der Musikschule Uster Greifensee Olivia und bei der Jugendmusikschule Pfannenstiel Anna Linn unterrichtet. Beide sind Teilnehmerinnen an einem Förderprogramm der Musikschulen der Region. Olivia Zaugg hat bereits letztes Jahr einen dritten Rang am Concours Français de la Harpe in Limoges eingespielt.

Der langjährig geförderte Klavierschüler der Musikschule Uster Greifensee, Luc van Doornick, der immer noch von Alexandra Rabara unterrichtet wird, gewann wiederum einen ersten Preis − dieses Mal in der Kategorie Solo III. Gespielt hat er von Johann Sebastian Bach aus dem «Wohltemperierten Klavier» Präludium und Fuge Nr. 5 in D-Dur und von Frédéric Chopin «Klaviersonate Nr. 3, Op. 58 in h-Moll», 1. Allegro maestoso.
Die Musikschule Uster Greifensee gratuliert herzlich zu diesen grossartigen Leistungen.

 

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Uster – Jan Schibli ist neuer WFU-Präsident.

Wirtschaftsforum Uster (WFU) – Rückblick ord. Generalversammlung 2019

Am Dienstag, 21. Mai 2019, lud das Wirtschaftsforum Uster (WFU) zur ordentlichen Generalversammlung in den Neubau des Bildungszentrums Uster. Dabei wählten die Mitglieder einen neuen Präsidenten: Elektro-Unternehmer Jan Schibli übernimmt das Amt von Ursula Mengelt.

Unter grossem Applaus der 100 Anwesenden wurde Ursula Mengelt verabschiedet. Sie blickt auf acht Jahre Vorstandstätigkeit – davon fünf als Präsidentin – zurück, in welchen sie sich in diversen Gremien und mittels vom WFU initiierter Projekte für den Wirtschaftsstandort engagierte. In ihre Amtszeit fallen die Umsetzung des Zentrumsmanagementprojekts «Herzkern», bei welchem das WFU den Businessplan schrieb. Weiter hatte Mengelt als Kopf des Pro-Komitees grossen Anteil daran, dass 2016 die Abstimmung über die Weiterentwicklung des Zeughausareals an der Urne gewonnen wurde. Ihrer Überzeugung entsprechend, dass gute städtebauliche Entwicklung nur im Miteinander gelingt, entwickelte sich das WFU unter Ursula Mengelt als Dialog- und Netzwerkpartner weiter. Sie nahm Einsitz in die Standortförderungskommission der Stadt Uster und vertrat dort die Anliegen der Wirtschaft. Eine Herzensangelegenheit ist für sie die Aufwertung des Kern Nord. Es gelang ihr, alle wichtigen Akteure an einem Tisch zu vereinen und tragfähige Lösungen zu er-arbeiten. Mit welcher Vehemenz und Überzeugungskraft sie sich für die Anliegen der Wirtschaft einsetzt, ist beeindruckend. «Wir werden Ursula Mengelt, ihre klare Haltung, ihre wirtschaftliche Weitsicht, ihr Gespür für Menschen, ihr Engagement im Vorstand vermissen», liess sich Patrick Borer stellvertretend für den WFU-Vorstand zitieren.

Neuer Präsident: Jan Schibli

Einstimmig wurde Jan Schibli zum neuen Präsidenten des Wirtschaftsforum Uster gewählt. Seit 2018 im Vorstand konnte er in die präsidialen Geschäfte bereits Einblick erhalten. Jan Schibli ist Inhaber und Geschäftsführer der Schibli Gruppe, die an 16 Standorten in der Schweiz und Deutschland rund 550 Mitarbeitende, davon 105 Lernende, beschäftigt. Ursula Mengelt freute sich dann auch, «einen ausgewiesenen Unternehmer» für dieses Amt gewinnen zu können.

Neues Vorstandsmitglied: Gabriela Battaglia

Das lokale Engagement liege ihr am Herzen, sagte Gabriela Battaglia, bevor sie die Versammlung einstimmig in den Vorstand des WFU wählte. Die in Wermatswil wohnhafte Unternehmerin leitet seit 2017 die Mobiliar Generalagentur Uster. Sie komplettiert den neunköpfigen WFU-Vorstand, der sich wie folgt zusammensetzt: Jan Schibli, Patrick Borer, Otto Schlosser, Marcel Rieder, Patrick Michelberger, Gian Ryffel, Gianluca Di Modica, Richard Sägesser und Gabriela Battaglia.

Im Anschluss an die GV lud die SV Group als Betreiberin der Mensa im Bildungszentrum zum Apéro riche ein. GL-Mitglied Yvonne Wicki, selbst in Uster wohnhaft, richtete ein Grusswort an die Versammlung. Das Restaurant im Bildungszentrum sei auch der Öffentlichkeit zugänglich, betonte sie.

 

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Neue Studie: Zeitschriften und Kleider sind in der Schweiz deutlich teurer als im Ausland.

Detaillierte Resultate auf Preisbarometer.ch

Bei den Zeitschriften ist die Hochpreisinsel Schweiz besonders akzentuiert: Ein Warenkorb von identischen Zeitschriften kostet in der Deutschschweiz 50.9% mehr als in Deutschland. Der Preisunterschied in der Französischen Schweiz beträgt im Vergleich zu Frankreich im Mittel 56.5%. Im Tessin sind die Zeitschriften durchschnittlich sogar mehr als doppelt so teuer wie in Italien (+127.0%). Dies zeigt ein Preisvergleich von 115 Zeitschriften, den der Konsumentenschutz zusammen mit seinen Allianz-Partnern FRC und ACSI im April 2019 durchgeführt hat. Ebenfalls untersucht wurde der Bekleidungssektor. Durchschnittlich kosten die gleichen Kleider in der Schweiz rund 25% mehr als in Deutschland, Frankreich und Italien. Die Preisunterschiede bei Esprit sind am grössten, bei H&M am kleinsten.

Der Konsumentenschutz und seine Allianz-Partner FRC und ACSI haben im April 2019 die Preise von 115 Zeitschriften in der Schweiz mit denen im angrenzenden Ausland verglichen. Ein Warenkorb aus identischen Zeitschriften kostet in der Schweiz durchschnittlich 50.9% mehr als in Deutschland. Gegenüber Frankreich beträgt die Preisdifferenz 56.5%. Im Tessin kosten die gleichen Zeitschriften durchschnittlich sogar mehr als doppelt so viel wie in Italien (+127.0%).

Im Vergleich zu Deutschland finden sich bei den Zeitschriften „Bravo“ (+91.7%), „Cosmopolitan“ (+85.8%) und „Bravo Girl“ (+85.0%) die grössten Preisunterschiede. „Bravo“ kostet in der Schweiz 5.20 Fr. – in Deutschland umgerechnet 2.71 Franken. Die kleinsten Differenzen finden sich bei, „Monopol“, „Merian“ und „Psychologie Heute“, wobei diese Zeitschriften immer noch zwischen 18% und 29% mehr kosten als in Deutschland.

Der grösste Preisunterschied überhaupt besteht bei der Zeitschrift „Quattroruote“. In Italien kostet diese umgerechnet 5.65 Franken, in der Schweiz 19.50 Fr. – ein Preisunterschied von 245.1%.
Die Preisunterschiede bei den Zeitschriften haben sich in den letzten fünf Jahren kaum verändert: Im Juni 2014 kosteten die Zeitschriften in der Schweiz durchschnittlich 49% mehr als in Deutschland. Gegenüber Frankreich betrug die Differenz damals 55% und gegenüber Italien 124%.
Kleider sind in der Schweiz rund 25% teurer als in Deutschland, Frankreich und Italien, wie ein aktueller Preisvergleich von 150 Produkten der Anbieter Esprit, H&M, Mango, Vero Moda und Zara zeigt. Mehrwertsteuerbereinigt wären die Preisunterschiede deutlich grösser, da die Schweiz den tiefsten Mehrwertsteuersatz der untersuchten vier Länder hat. Der „Zuschlag Schweiz“ variiert je nach Anbieter stark: Sind es bei H&M „nur“ 16.7%, kosten bei Esprit Schweiz identische Kleider 32.1% mehr als in den drei Nachbarländern. Im Mittelfeld befinden sich Vero Moda (+21.8%), Mango (+23.1%) und Zara (+28.4%).
Die Preisunterschiede bei den Kleidern sind wie bei den Zeitschriften über die letzten Jahre ebenfalls relativ stabil: Zwischen 2012 und 2016 waren Kleider in der Schweiz (mit einer Ausnahme) immer zwischen 24.7 und 31.4% teurer als im angrenzenden Ausland.

Die detaillierten Resultate finden Sie im Factsheet und auf preisbarometer.ch.

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Uster–Stadthaustelegramm.

Revisionsbericht Jahresrechnung 2018

Die BDO AG hat die Jahresrechnung 2018 geprüft und bescheinigt, dass die Buchhaltung der Stadt Uster ordnungsgemäss geführt wird. Der Stadtrat hat den Umsetzungsmassnahmen Revisionsbericht «Jahresrechnung 2018» zugestimmt.

 

Vertragsverlängerung für Mobilfunkantenne der Swiss Towers AG c/o Sunrise Communications AG

Die Stadt Uster hat am 18. August 2008 mit der «Sunrise Communications AG» eine Vereinbarung unterzeichnet über einen Mobilfunkantennenstandort auf der städtischen Parzelle Kat. B7379 an der Gschwaderstrasse 123 in Uster. Die vertragliche Option auf eine Vertragsverlängerung wurde seitens «Sunrise Communications AG» 2017 eingelöst, die Vereinbarung läuft aktuell per 30. Juni 2023 ab. Im März 2017 hat «Sunrise Communications AG» einen grossen Teil ihrer Mobilfunk-Infrastruktur im Rahmen einer Abspaltung an die neu gegründete «Swiss Towers AG» übertragen, die nun als Vertragspartnerin auftritt. Der Stadrat hat den Nachtrag zur bestehenden Vereinbarung zwischen «Swiss Towers AG» und der Stadt Uster betreffend Vertragsverlängerung bis 30. Juni 2038 sowie der Einräumung einer einmaligen Option um weitere 5 Jahre genehmigt. stadthaus uster

Konzernverantwortungsinitiative in Uster.

Glencore vergiftet Flüsse im Kongo und die Luft in Sambia. Der Basler Konzern Syngenta verkauft tödliche Pestizide, die bei uns schon lange verboten sind und Schweizer Goldraffinerien beziehen Rohgold aus Kinderarbeit. Immer wieder verletzen Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte und ignorieren minimale Umweltstandards. Die Konzernverantwortungsinitiative verhindert, dass weiterhin Menschenleben zerstört und die Umwelt vergiftet werden. Konkret sollen Konzerne mit Sitz in der Schweiz verpflichtet werden, in ihren Geschäften auf der ganzen Welt Menschenrechte und Umweltstandards einzuhalten. Damit sich auch dubiose Multis an das neue Gesetz halten, müssen Verstösse Konsequenzen haben. Konzerne sollen deshalb in Zukunft für Menschenrechtsverletzungen haften, die sie oder ihre Tochterfirmen verursachen.

Vergangene Woche wurde auch in Uster ein lokales Unterstützungs-Komitee für die Konzernverantwortungs-Initiative gegründet. Eckehart Messer, vom Komitee sagt: «Wir finden es wichtig, dass wir uns auch in Uster mit diesem wichtigen Anliegen befassen. Darum haben wir ein Komitee gegründet.» In den nächsten Wochen und Monaten will die Gruppe erste Informationsveranstaltungen und Aktionen organisieren. Interessierte sollen sich bei Eckehart Messer (emesser@bluewin.ch) melden oder sich direkt auf der Komitee-Website unter konzern-initiative.ch/lokalkomitee-uster informieren. Fahnen können unter konzern-initiative.ch/fahne bestellt werden.

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MAi-Markt & NÄNIKER CHILBI AM KOMMENDEN WOCHENENDE VOM 25./26. MAI 2019.

Der Mai-Markt & Näniker Chilbi verspricht wieder ein grosses Vergnügen zu werden. Der Anlass wird am kommenden Wochenende vom 25./26. Mai 2019 durchgeführt.

Der Mai-Markt & Näniker Chilbi beginnt am Samstag um 12 Uhr und dauert bis 21 Uhr, am Sonntag herrscht Betrieb von 10 bis 18 Uhr. Die Marktfahrer des traditionellen Märts sind an der Stationsstrasse zu finden. Händlerinnen und Händler halten bekannte und neue Angebote feil. Marktstände befinden sich grösstenteils an den angestammten Plätzen, doch entdecken Besucher beim Gang über den Markt auch viel Neues.

Chilbi-Bahnen, gebrannte Mandeln und Magenbrot

Der Chilbi-Betrieb an der Waldaustrasse verspricht Spass und Abwechslung. Vergnügungsbetriebe laden zu luftigen Erlebnissen ein, während Geschicklichkeitsspiele und der Schiesswagen für Spass und Spannung sorgen. Kinder stürzen sich wohl vor allem auf das Karussell.

Verpflegungsstände mit schmackhaften Grilladen oder Chnoblibrot sorgen für einen guten «Boden» für Süssigkeiten wie Soft-Ice, gebrannte Mandeln oder Magenbrot.

Ökumenischer Gottesdienst und Auftritt des Militärspiels Uster

Am Samstag um 15 Uhr findet im Festzelt des Sportclubs Nänikon ein Konzert des Militärspiels Uster statt. Ein ökumenischer Gottesdienst beginnt am Sonntag um 10 Uhr im Festzelt.

Die Organisatoren und die Marktfahrer freuen sich auf viele Besucher an der Näniker Chilbi und wünschen allen viel Spass!

Infobox: Verkehrsmeldung

Die Stationsstrasse in Nänikon ist an beiden Markttagen für den gesamten Durchgangsverkehr gesperrt. Eine Verkehrsumleitung ist signalisiert, sie erfolgt über die Waldaustrasse. Parkplätze stehen nur in beschränktem Rahmen zur Verfügung.

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Roche und Novartis verletzen ihre ethischen Pflichten in Schwellenländern.

Internationale Ethikstandards machen klare Vorgaben: Wenn in einem Land Medikamententests durchgeführt werden, muss die dortige Bevölkerung später auch von den Behandlungen profitieren können. Es kann nicht sein, dass die Bevölkerung eines Landes nur für Medikamententests gut genug ist – aber von der Heilwirkung eines Medikamentes ausgeschlossen bleibt. Eine neue Studie von Public Eye enthüllt, dass genau dies oft der Fall ist.
Novartis und Roche testen neue Medikamente oft in Schwellenländern wie der Ukraine oder Mexiko. Die Präparate, die über Tod und Leben entscheiden können, werden dort häufig sogar noch teurer als in der Schweiz verkauft. Zynischerweise werden damit genau jene wirtschaftlich benachteiligten Menschen von der Behandlung ausgeschlossen, an denen die Medikamente getestet werden.
So kostet das Brustkrebsmedikament Perjeta von Roche in Mexiko oder der Ukraine pro Jahr jeweils knapp 56’000 Dollar. Jemand, der das dort gültige Mindesteinkommen verdient, müsste für eine Jahresbehandlung mehr als 30 Jahre lang arbeiten!

Public Eye fordert deshalb von den Pharmaunternehmen, die jeweilige Einkommens- und Versicherungssituation bei der Preissetzung zu berücksichtigen.
Dies besonders im Hinblick auf die wirtschaftlich schwächsten Mitglieder der Gesellschaft. Auch diese müssen von den Ergebnissen der Medikamententests profitieren – und nicht nur die Patienten und Patientinnen in den wohlhabenden Ländern.

 

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Partnerstadt Prenzlau als Spezialgast am Fussball Auffahrtsturnier in Uster.

Der Fussballclub Uster organisiert am Donnerstag, 30. Mai 2019, auf der Heusser-Staub-Wiese in Uster das Junioren-U15-Auffahrtsturnier – den U15-FC-Uster-Roli-Leemann-Cup. Daran nehmen namhafte Mannschaften aus dem In- und Ausland teil. Spezialgast ist der FSV Rot-Weiss Prenzlau, der aus Usters deutscher Partnerstadt anreist.

Mit seinem Sportchef Roli Leemann veranstaltet der Fussballclub Uster ein internationales Junioren-U15-Auffahrtsturnier auf der Heusser-Staub-Wiese in Uster. Das Turnier beginnt am Donnerstag, 30. Mai 2019, um 9 Uhr 30 mit dem Spiel FC Uster – FSV Rot-Weiss Prenzlau. Den Anpfiff des Spiels übernimmt Usters Stadtpräsidentin Barbara Thalmann – ganz im Zeichen der langjährigen Freundschaft zwischen Uster und seiner deutschen Partnerstadt Prenzlau. Nebst den Mannschaften des FC Uster, dem FSV Rot-Weiss Prenzlau und von FR Soccer werden sich auch weitere starke Teams am Turnier beteiligen: der FC Zürich, der FC Winterthur, der FC Schaffhausen, der FC Hard aus Österreich und der FC Ruggell aus Liechtenstein. Die Gruppenspiele enden um 12 Uhr 30. Ab 13 Uhr 30 finden die Platzierungsspiele statt. Der Final um den U15-FC-Uster-Roli-Leemann-Cup beginnt um 16 Uhr.

Breites Rahmenprogramm für die Mannschaft aus Prenzlau

Der FC Uster und die Stadt Uster sind um ein reichhaltiges Rahmenprogramm für das Prenzlauer Team bemüht. Die Mannschaft trifft bereits am Mittwoch, 29. Mai, in Uster ein und reist am Samstag, 1. Juni, wieder nach Deutschland. Nebst dem Fussballturnier an Auffahrt finden an den anderen Tagen diverse Aktivitäten statt: Besuch des Hallenbads, Grillabend auf der Heusser-Staub-Wiese, Ausflug nach Zürich. Eltern des FC Uster U15-Teams unterstützen das Organisationskomitee bei der Betreuung und Verpflegung der Jugendlichen und deren Begleitpersonen.

 

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Altherr-Turm Bald in der Senkrechten.

Der 18 Meter hohe Turm von Jürg Altherr kann aufgerichtet werden. Die Bewilligungsbehörde hat einem Gesuch der Präsidialabteilung der Stadt Uster zugestimmt. Damit kann der Turm zeitlich befristet auf dem Zeughausareal erstellt werden. Läuft alles nach Plan, wird das Kunstwerk am Samstag, 29. Juni 2019, im Anschluss an das Kulturgelage offiziell eingeweiht. Der geplante definitive Standort im Gebiet Loren hat sich hingegen als nicht realisierbar erwiesen. Die Präsidialabteilung hat ihr Gesuch deshalb zurückgezogen.

Die Skulptur des international bekannten Künstlers Jürg Altherr war 2014 durch eine Schenkung des Architekten Hannes Strebel in den städtischen Kunstbesitz gelangt. Weil trotz intensiver Suche bisher aber kein bewilligungsfähiger Standort gefunden werden konnte, lagert das grüne Polyesterrohr seither zusammen mit 34 Tonnen Ketten beim Zeughaus Winikon. Bald aber dürfte es mit der Liegeposition vorbei sein. Läuft alles nach Plan, wird das Lebenswerk des kürzlich verstorbenen Künstlers endlich aufgerichtet: Am 29. Juni 2019 soll im Zeughausareal, anschliessend an das jährliche «Kulturgelage», die Vernissage stattfinden.

Transport und Montage versprechen ein besonderes Spektakel zu werden: Zuerst muss das Kunstwerk mit einem Tieflader aufs Areal gefahren werden. Dort wird das Rohr mit einem 100-Tonnenkran in die Senkrechte gehoben, damit es von speziell geschulten Seilbahntechnikern in 18 Meter Höhe mit schweren Ketten fixieren werden kann. Ist alles eingehängt, steht der Zylinder scheinbar schwerelos Spitz auf Spitz auf dem Boden. Für die nächsten fünf Jahre halten ihn dann einzig das Gewicht der Ketten in einem fragilen, schwingenden Gleichgewicht.

Wie die Reise anschliessend weitergeht, ist noch unklar. Der angestrebte Standort im Gebiet Loren hat sich als nicht realisierbar herausgestellt. Die Suche nach einem definitiven Standort wird wieder aufgenommen.

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Trotz Onlinekonkurrenz: Beratungen in Apotheken sind gefragter denn je

Das Interesse der Bevölkerung an Gesundheitsberatungen und Dienstleistungen der Apotheke steigt weiter an. Das geht aus dem Apothekenmonitor 2019 des Forschungsinstituts GFS Bern hervor. Weiter zeigt die repräsentative Umfrage: Das Vertrauen der Kunden in Apotheken ist anhaltend hoch – viele beziehen ihre Medikamente in der Apotheke, oftmals in derselben. Dennoch droht Konkurrenz aus dem Internet: Immer mehr Leute bevorzugen den Online-Bezug von Medikamenten als den Gang in die Apotheke vor Ort.

Die Bevölkerung nutzt Apotheken als kompetente und unkomplizierte erste Anlaufstelle in Gesundheitsfragen. Dabei stossen besonders neue Apotheken-Dienstleistungen auf wachsendes Interesse wie die Durchführung und Kontrolle von Impfungen (+14%), Darmkrebsvorsorge-Tests (+9%) und netCare (+7%), das rasche medizinische Hilfe bei verschiedenen Krankheiten oder kleinen Verletzungen direkt in der Apotheke anbietet.  

Widersprüchliche Signale punkto Preis und Dr. Google

Apotheken werden von einem Grossteil der Befragten als kostensparende Lösung angesehen: 69% sind mit dem Preis-/Leistungsverhältnis zufrieden. Trotzdem nehmen mehr als die Hälfte der Befragten den Beratungszuschlag bei verschreibungspflichtigen Medikamenten als «zu teuer» wahr. Ebenso widersprüchlich ist die Haltung zum Online-Versand von Medikamenten: Knapp 30% der unter 40-Jährigen findet diesen praktischer als den Gang in die Apotheke. Gleichzeitig erweist sich das Vertrauen ins Internet als Beratungsmedium mit 22% als ausgesprochen tief. Laut GFS Bern vermag das Internet die Beratung durch das Apothekenpersonal nicht zu ersetzen.

Bevölkerung solidarisiert sich mit Apotheken

Die Bevölkerung schätzt die kompetente und unkomplizierte Beratung und Betreuung in den Apotheken, so der klare Befund der diesjährigen Umfrage. Das steht in argem Widerspruch zu den Plänen des Bundesrats: Dieser gefährdet derzeit mit unkoordinierten Abbaumassnahmen die Existenz vieler Apotheken und setzt die wohnortnahe medizinische Grundversorgung leichtfertig aufs Spiel. Dagegen regt sich massiver Widerstand: Bis Ende Mai sammeln Apothekenteams Unterschriften für die Petition «Auch morgen medizinisch gut umsorgt». Der Bundesrat soll so an seine verfassungsrechtliche Verpflichtung erinnert werden, für eine medizinische Grundversorgung zu sorgen, die für alle einfach zugänglich, sicher und von hoher Qualität ist. Das Echo der Bevölkerung ist gewaltig: Rund 150‘000 Personen haben die Petition bereits unterschrieben.

 

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SCHWEIZER VORLESETAG: DREI TOP-SPORTLERINNEN IN DER STADTBIBLIOTHEK.

Am Mittwoch, 22. Mai 2019, findet der Schweizer Vorlesetag statt. In der Stadtbibliothek Uster wird er besonders sportlich: Die drei Top-Sportlerinnen Maria Ugolkova (Schwimmen), Svenja Stoffel (Schwimmen) und Alexandra Frick (Unihockey) lesen am Nachmittag vor, beantworten Fragen und geben Autogramme.

An diesem sportlichen Vorlese-Nachmittag lesen Maria Ugolkova, Svenja Stoffel und Alexandra Frick jeweils drei 20-minütige Geschichten vor. Ihre Geschichten handeln davon, was Sport in Menschen auslösen kann. Sie zeigen, dass gerne zu lesen und gerne Sport zu treiben sich keineswegs ausschliessen. Davon ist auch Svenja Stoffel überzeugt: «Ich freue mich, die Begeisterung für den Sport in Form einer Geschichte an Kinder und Jugendliche weiterzugeben. Das ist eine tolle Mischung aus Sport und Literatur.»

Die Geschichten der drei Sportlerinnen richten sich an drei Altersgruppen. Maria Ugolkova startet um 14 Uhr mit einer Geschichte für die Jüngsten (ca. Sechs- bis Zehnjährige). Svenja Stoffels Abenteuer beginnt um 15 Uhr und eignet sich für die nächst höhere Altersgruppe (ca. Acht- bis Zwölfjährige). Den Abschluss macht Alexandra Frick mit einer Fussballgeschichte für Zwölf- bis Fünfzehnjährige. Nach jeder Geschichte können die Kinder und Jugendlichen den Sportlerinnen Fragen stellen und bekommen Autogramme. Diese sportliche Vorleseaktion ist aus einer Zusammenarbeit des Geschäftsfelds Sport der Stadt Uster mit der Stadt- und Regionalbibliothek Uster entstanden. Der Anlass ist kostenlos.

Einfache und wirksame Leseförderung

Initiiert hat den Schweizer Vorlesetag das Schweizerische Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM in Kooperation mit «20 Minuten» sowie weiteren Partnerorganisationen. Er findet 2019 zum zweiten Mal statt. Bereits im vergangenen Jahr lasen Freiwillige in der Stadtbibliothek Uster während eines ganzen Nachmittags vor. Vorlesen ist nachweislich sehr effektiv; es handelt sich um die einfachste und wirksamste Form der Leseförderung. Am Schweizer Vorlesetag finden nicht nur in Uster, sondern in der ganzen Schweiz zahlreiche Vorleseaktivitäten statt. Diese zeigen, wie wichtig und schön Vorlesen sein kann.

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Bilder zur Illustration: Nationaler Vorlesetag, Quelle: SIKJM.