Abfallkalender Uster 2019: neue Abfuhrtage für Grüngut und Kehricht.

Der Entsorgungskalender 2019 wird in diesen Tagen in alle Ustermer Haushalte und Betriebe verteilt. Die wichtigste Neuerung: Die Abfuhrtage für Kehricht und Grüngut ändern je nach Kehrichtkreis. Gleichzeitig gibt es neu Angebote für Raumpatenschaften und die Vermittlung von Bauteilen.

Da Uster immer mehr Einwohnerinnen und Einwohner zählt, ist es nicht mehr möglich, die Grünabfuhr in der ganzen Gemeinde am gleichen Wochentag (bisher montags) durchzuführen. Ab 01. Januar 2019 finden die Abfuhren an folgenden Tagen statt:

 Kehricht: Kreis 1 Dienstag, Kreis 2 Donnerstag, Kreis 3 Montag, Kreis 4 Mittwoch

 Grüngut: Kreis 1 Freitag, Kreis 2 Montag, Kreis 3 Mittwoch, Kreis 4 Donnerstag

Projekt Raumpatenschaften

Mit dem Projekt «Raumpatenschaften» geht die Stadt Uster gegen Littering vor: Eine Raumpatenschaft wird in der Regel von einer Einzelperson oder einer Gruppe übernommen. Die Raumpatinnen und Raumpaten verpflichten sich, für ein festgelegtes Gebiet zu sorgen und dort regelmässig den Abfall einzusammeln. Die Massnahme entlastet den städtischen Reinigungsdienst und dient dazu Littering zu reduzieren. Die Stadt Uster stellt den Raumpatinnen und Raumpaten das nötige Material wie Greifzangen, Gummihandschuhe und Kehrichtsäcke kostenlos zur Verfügung. Eine Anmeldung ist mit dem Formular im Entsorgungskalender oder über http://www.uster.ch/raumpatenschaft möglich.

Bauteile weiterverwenden

Neu unterstützt die Stadt Uster die Bauteilvermittlung Zürichsee BTVZ. Über http://www.btvz.ch kann die Ustermer Bevölkerung noch brauchbare Bauteile wie Türen oder Lavabos aus einem Abbruchobjekt oder einer renovationsbedürftigen Liegenschaft suchen oder anbieten. Somit landen diese nicht im Abfall, sondern können an interessierte Kundschaft weitergeleitet und von ihr weiterverwendet werden. So werden Ressourcen geschont, Deponien entlastet und der Lebenszyklus von Baumaterialien verlängert. Weitere Informationen sind unter http://www.uster.ch/bauteilvermittlung zu finden.

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EMPFANG FÜR Ustermer NATIONALRAT DANIEL FREI.

Daniel Frei aus Uster wurde am 10. Dezember 2018 als Mitglied des Nationalrates in Bern vereidigt. Die Stadt Uster richtet aus diesem Grund am 16. Dezember 2018 einen Empfang in der Stadtbibliothek aus.
Als Nachfolger der aus dem Rat zurückgetretenen Chantal Galladé ist Daniel Frei aus Uster heute (am 10. Dezember 2018) als neues Mitglied des Nationalrates in Bern vereidigt worden. Mit ihm ist Uster erstmals nach über 70 Jahren gewissermassen wieder im Nationalrat vertreten.

Aus diesem Anlass lädt die Stadt Uster, die Bevölkerung am Sonntag, 16. Dezember 2018, 16.00 Uhr, in die Stadt- und Regionalbibliothek Uster
zu einem Empfang ein.
Dort wird Gelegenheit sein, mit dem frischen Nationalrat ins Gespräch zu kommen und mit dem neuen eidgenössischen Parlamentarier auf seine Wahl anzustossen.
Daniel Frei ist seit 20 Jahren politisch aktiv. Erst präsidierte er die SP Unteres Glattal und die dortige Bezirkspartei, war als Schulpfleger und die vergangenen acht Jahre als Gemeinderat von Niederhasli tätig. Zwischen 2012 und 2017 hatte Daniel Frei das Amt des Präsidenten der SP Kanton Zürich inne. Seit 2014 ist er im Kantonsrat und wohnt mit seiner Familie in Uster.
Daniel Frei ist der 11. Nationalrat aus Uster. Vor ihm findet man Namen wie Grunholzer, Zangger, Gujer, Stadler, Odinga, Hardmeier oder Pfister, die dem nationalen Parlament angehörten. Der letzte Ustermer Nationalrat war Ernst Stiefel, SVP-Mitglied und von 1943 bis 1947 im Amt.
Die Stadt Uster freut sich auf zahlreiches Erscheinen.

Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen blickt auf Arbeitsfelder 2019.

Die Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen ist die Dachorganisation der drei bedeutendsten Konsumentenorganisation der Schweiz: der Stiftung für Konsumentenschutz in Bern, der Fédération Romande des Consommateurs FRC in Lausanne und der Associazione dei consumatrici e consumatori della Swizzera italiana acsi in Bellinzona. Die Allianz koordiniert den gesamtschweizerischen Konsumentenschutz.

Die Schwerpunkte der Allianz im Jahr 2019

  • Wahlen 2019: Parlamentarier-Rating: Wer engagiert sich wirklich für die Konsumenten?
  • Hochpreisinsel Schweiz: Der bundesrätliche Gegenvorschlag zur Fair-Preis-Initiative kann und muss verbessert werden.
  • Gesundheitskosten: Kampf gegen unnötige medizinische Massnahmen.
  • Kleingedrucktes: Die Nutzungsbedingungen von Fluggesellschaften in der Schweiz müssen kundenfreundlicher werden.

Erläuterungen zu den einzelnen Themen 2019

Der grosse Erfolg von 2018: Billag-Mehrwertsteuer wird zurückbezahlt

Es ist ein grosser Erfolg für die Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen: Das Bundesgericht hiess im November 2018 vier Musterklagen der Allianz gut. Damit erhalten alle Haushalte in der Schweiz die unrechtmässig eingezogene Mehrwertsteuer auf den Radio- und Fernsehgebühren für den Zeitraum vom 1. Januar 2010 bis 15. Juni 2015 zurück. Die Allianz geht davon aus, dass die Gutschrift 2019 oder 2020 erfolgt und dass jeder Haushalt mit rund 50 bis 70 Franken rechnen kann.

USTER: «UNBEKANNTER MANN» AUF DEM SCHULWEG war erfunden.

Der «unbekannte Mann mit weisser Maske» auf dem Schulweg im Brunnenwiesenquartier von Uster hat sich als Erfindung herausgestellt. Eltern und Öffentlichkeit waren zu Beginn der Woche über eine solche Gestalt informiert worden. Die Ermittlungen der Stadtpolizei haben zwischenzeitlich ergeben, dass es eine solche Person nicht gibt.

Die Leitung des Schulhauses Hasenbühl und die Polizei waren in den vergangenen Tagen Berichten zu einem verdächtigen «Mann mit weisser Maske» nachgegangen und hatten Eltern und Öffentlichkeit entsprechend informiert. Die Stadtpolizei verstärkte daraufhin gemeinsam mit der Kantonspolizei Zürich und in Absprache mit der Primarschule Uster ihre Präsenz im Quartier rund um das Schulhaus Hasenbühl.

Gleichzeitig hat die Stadtpolizei umfangreich ermittelt und ist gestern zur Erkenntnis gelangt, dass «der unbekannte Mann mit schwarzem Kapuzenpulli und mit weisser Maske» nicht existiert. In Wirklichkeit ist es seit Mitte November 2018 auf dem Schulweg im Brunnenwiesenquartier und in der Umgebung des Schulhauses Hasenbühl in Uster zu keinen Vorkommnissen mit einer solchen zweifelhaften Gestalt gekommen. Auch weitere Hinweise auf einen Mann, der Kindern im Brunnenwiesenquartier aufgelauert haben soll, haben sich im Laufe der Ermittlungen nicht bewahrheitet.

Stadtpolizei und Primarschule Uster sind erleichtert über diese Erkenntnisse. «Dass Eltern und Bevölkerung im Allgemeinen achtsam sind gegenüber möglichen Bedrohungen, ist sinnvoll», sagt Andreas Baumgartner, Kommandant der Stadtpolizei Uster. Die Polizei ginge solchen Hinweisen nach, und könne gemeldete Gefährdungen, wie in vorliegendem Fall, dank ihrer Ermittlungen auch entkräften, so Baumgartner.

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Erste LeihBar der Schweiz leiht fast alles aus.

Bern – Der Konsumentenschutz eröffnet heute Montag, 3. Dezember die erste LeihBar der Schweiz. Für nur fünf Franken pro Monat kann die Berner Bevölkerung momentan auf knapp 100 Gegenstände aus den Bereichen Outdoor, Werkzeuge, Garten-Utensilien, Party-Equipment oder Kindersachen zugreifen.

 

„Wir leihen dir fast alles!“ Mit diesem Werbespruch macht der erste Leihladen der Schweiz auf sich aufmerksam. Momentan umfasst das Sortiment der LeihBar Bern knapp 100 Gegenstände, bis Ende Jahr sollen es gegen 200 sein. Unter anderem im Angebot: Eine Bodenfräse, ein Schoggibrunnen, Schneeschuhe, die klassische Bohrmaschine oder ein Lastenrad. Das Ziel: Das Portemonnaie und die Umwelt schonen. „Dank der LeihBar muss man nicht jeden wenig benutzen Gegenstand kaufen. Für den bescheidenen Preis von fünf Franken pro Monat hat man Zugriff auf ein beachtliches Sortiment von Produkten, die nur selten zum Einsatz kommen “, so Konsumentenschutz-Geschäftsleiterin Sara Stalder. Gerade der typische Ausleih-Gegenstand, die Bohrmaschine, werde gemäss Studien während ihrer Lebensdauer nur 11 Minuten verwendet. „Die LeihBar macht es der Bevölkerung einfacher, nachhaltig zu konsumieren und Ressourcen zu schonen“, so die Konsumentenschützerin weiter.

Für den Preis eines Kaffees
Fünf Franken kostet die reguläre Mitgliedschaft in der LeihBar Bern pro Monat. Für jährlich 60.- erhält man Zugang zu vielen attraktiven Gegenständen, von denen die meisten diesen Betrag übersteigen. Dank eines erfolgreichen Crowdfundings hat die LeihBar bereits fast 200 Mitglieder.

Start durch Konsumentenschutz
Der Konsumentenschutz hat die LeihBar Bern gemeinsam mit Freiwilligen aufgebaut. Im 2019 soll ein eigenständiger und nichtgewinnorientierter Verein gegründet werden, der den Betrieb der LeihBar durch freiwillige Mitarbeitende weiter sicherstellt. Die LeihBar-Idee scheint anzukommen: Bereits jetzt haben sich in Bern über 30 Freiwillige gemeldet, manche waren bereits beim Umbau und Ausstattung der LeihBar aktiv. Dem Konsumentenschutz liegen bereits Anfragen von interessierten Kreisen aus Zürich, Basel und Luzern vor. Das Berner Projekt wird fortlaufend weiterentwickelt, auch damit der Konsumentenschutz Erfahrungen für zukünftige Projekte sammeln kann.
Wenn die LeihBar Bern erfolgreich ist, möchte der Konsumentenschutz, der sich mit der Förderung der Repair Cafés seit Jahren für nachhaltigen Konsum engagiert, auch in weiteren Deutschschweizer Städten LeihBars lancieren. Genauso ist der Konsumentenschutz auch 2015 bei der Lancierung der Repair Café-Bewegung vorgegangen – erfolgreich: bereits gibt es schweizweit fast 100 Repair-Cafés.

Facts zur LeihBar Bern

  • Knapp 100 Gegenstände – bis Ende Jahr sollen es gegen 200 sein
  • Über 30 Freiwillige für den Betrieb
  • Budget von rund 40‘000.- für Aufbau
  • Kosten für die LeihBar-Mitgliedschaft (jährlich bezahlbar):
    • 5 Franken pro Monat als reguläres Mitglied
    • 10 Franken für einen Probemonat

Weitere Informationen
LeihBar.ch, LeihBar Bern, im UG der Alten Feuerwehr Viktoria, Gotthelfstr. 29, 3013 Bern

 

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Am Montag tritt die EU-Verordnung über Massnahmen gegen ungerechtfertigtes Geoblocking in Kraft.

EU beseitigt Diskriminierung der Konsumenten bei Online-Bestellungen – die Schweiz unternimmt nichts
Ab nächsten Montag müssen Online-Shops alle Bürger der EU- und EWR-Staaten punkto Preis, Versand und Zahlungsmittel gleichbehandeln. Das sogenannte Geoblocking wird untersagt. Der Konsumentenschutz fordert, dass der Bundesrat endlich auch ein Geoblocking-Verbot erlässt und die Schweizer Konsumenten im Internet zu fairen Preisen einkaufen können.

Wer bei einem ausländischen Online-Shop etwas bestellen will, wird oft auf die inländische Website des Anbieters umgeleitet, auf der die Preise dann häufig höher sind. In den EU- und EWR-Staaten soll damit nun Schluss sein: Am Montag (3. Dezember 2018) tritt dort die EU-Verordnung über Massnahmen gegen ungerechtfertigtes Geoblocking in Kraft. Künftig müssen Online-Shops alle Bürger der EU- und EWR-Staaten gleichbehandeln. So muss beispielsweise gewährleistet sein, dass ein belgischer Konsument bei einem deutschen Online-Shop zu den gleichen Konditionen (Preis, Versand, Zahlungsmittel) einkaufen kann, wie ein Nachfrager aus Deutschland. Dies gilt jedoch nur für Lieferungen nach Deutschland. So kann der deutsche Online-Shop für die Lieferung nach Belgien höhere Versandkosten verlangen oder die Lieferung komplett ausschliessen.

Einsparpotenzial bei vielen Dienstleistungen möglich
Sara Stalder, Geschäftsleiterin des Konsumentenschutzes, sieht trotz Lieferfreiheit Vorteile für die Konsumenten: «Einsparungen sind dort möglich, wo es sehr hohe Preisdifferenzen gibt und sich eine Bestellung im Ausland trotz den zusätzlichen Transportkosten lohnt oder bei Dienstleistungen, bei denen nur tiefe oder gar keine Versandkosten anfallen.» Einige solcher Dienstleistungen sind jedoch von der neuen EU-Regelung ausgenommen, zum Beispiel der Kauf von E-Books, Flugtickets oder Musik (Download/Streaming). Andere digitale Angebote, zum Beispiel Informatikdienstleistungen wie Cloudservices oder Webhosting, fallen jedoch unter die Verordnung. Potenzial sieht Stalder aber auch bei Dienstleistungen, die im jeweiligen Land beansprucht werden, etwa bei Tickets für Sportveranstaltungen, Konzerte und andere Freizeitangebote, Beherbergungsleistungen oder der Automiete.

Bundesrat soll unilaterales Geoblocking-Verbot erlassen
Wichtig sei nun, dass der Bundesrat endlich aktiv werde und ein Geoblocking-Verbot zugunsten von Schweizer Nachfragern aufgleist, meint Stalder: «Vor ein paar Jahren sagte der Bundesrat, er wolle zuerst die Regelung in der EU abwarten, bevor man aktiv wird. Jetzt da die Regelung in Kraft tritt, behauptet man, ein Geoblocking-Verbot könne nur mit einem Abkommen mit der EU verwirklicht werden. Dabei ist davon auszugehen, dass die EU-Regelung für Schweizer Versandhändler, die in die EU liefern wollen, auch gilt. Weshalb eine Regelung für Versandhändler, die in die Schweiz liefern wollen, nicht auch möglich ist, ist nicht ersichtlich.» Stalder fordert, dass der Bundesrat bei der Verabschiedung der Botschaft des indirekten Gegenvorschlags zur Fair-Preis-Initiative ein Geoblocking-Verbot vorsieht, so wie es auch im Text dieser Volksinitiative vorgesehen ist. Die Vernehmlassung zum indirekten Gegenvorschlag dauerte bis zum 22. November 2018.

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«Knebelverträge führen zu höheren Prämien für alle»!

Der Nationalrat hat heute Knebelverträge für die Grundversicherung mit Wahlfranchisen beschlossen. «Das löst ein Scheinproblem und führt zu höheren Prämien für alle», kritisiert Comparis-Krankenkassen-Experte Felix Schneuwly. Er fordert stattdessen attraktive Mehrjahresverträge mit grösseren Rabatten oder garantierten Prämien über die gesamte Vertragsdauer als frei wählbare Alternative zu allen Grundversicherungsprodukten mit einjähriger Vertragsdauer. «Mit dem Argument Wahlfreiheit gegen die Einheitskasse zu kämpfen und gleichzeitig Knebelverträge zu fordern, ist unglaubwürdig.»

Zürich, 26. November 2018 – Der Nationalrat hat heute der parlamentarischen Initiative Borer/Brand zugestimmt. Die Grundversicherung soll demnach mit Wahlfranchisen nur noch in Form von Dreijahresverträgen erhältlich sein. Die Initiative will das so genannte «Franchisen-Hüpfen» unterbinden. Es soll verhindert werden, für eine teure Behandlung eine hohe Franchise ein Jahr lang auf das Minimum von 300 Franken herunter- und im Folgejahr wieder hinaufzusetzen. «Laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) fallen 0,17 Prozent der Versicherten in die Klasse der Franchisen-Hüpfer. Mit den Knebelverträgen will die Mehrheit des Nationalrats also ein fiktives Problem lösen und treibt damit für alle Versicherten die Prämien in die Höhe», warnt Felix Schneuwly, Krankenkassen-Experte beim Online-Vergleichsdienst comparis.ch.

Freiwillige Mehrjahresprodukte mit grossen Rabatten oder garantierter Prämie nötig

Bei einer Koppelung von Wahlfranchisen an Dreijahresverträge würden künftig wohl viele Versicherte darauf verzichten. «Weniger Wahlfranchisen bedeutet aber, dass die Versicherten weniger medizinische Leistungen direkt aus dem eigenen Portemonnaie berappen und mehr durch die Krankenkassen bezahlen lassen. Dann steigen die Prämien für alle», warnt Schneuwly. Was der Nationalrat mit der Anpassung der Mindestfranchise an die Kostenentwicklung erreiche, mache er mit den Knebelverträgen wieder kaputt. Besser als Knebelverträge wäre laut dem Experten sowohl für die Kassen wie auch für die Versicherten eine echte Wahlfreiheit. «Die Kassen sollten jedes Grundversicherungsprodukt sowohl im Einjahres- als auch im Mehrjahresvertrag anbieten dürfen», fordert Schneuwly. Mehrjährige Grundversicherungen müssten wie Hypotheken dank garantierten Prämien über die ganze Vertragsdauer oder mit grösseren Rabatten attraktiver als Einjahresverträge sein. «Kundenbindung entsteht durch gute Leistungen und nicht durch Knebelverträge», so der Comparis-Experte. Er sei zuversichtlich, dass der Ständerat als Zweitrat die Knebelverträge im Interesse der Versicherten ablehne.

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